Archiv für 17. Juni 2008

Hilfsbereites Vietnam

02Ich Depp bin ja fahrlässig mit Messer im Handgepäck gereist. Dabei ist es so ein schönes Messer. Und es lässt sich so wunderbar in der Hand verstecken und mit dem Daumen aufmachen.

Jedenfalls rief heute Vu, der Flughafenmitarbeiter an. Wo ich denn gerade sei. Da und da, aber lass mal, ich komm zu Dir. Nein, ich bring es Dir. Ok. Also runter, vor das Office Building, und da hab ich es wieder bekommen.

Natürlich wollte ich ihm was für diesen herausragenden Service geben, aber er lehnte ab. Und das gleich vier Mal! Vietnamesen lehnen nämlich immer ab, reine Höflichkeit. Wenn man es wirklich ernst meint muss man sein Angebot drei Mal wiederholen, beim dritten Mal wird es dann angenommen. Wer beim vierten Mal immer noch nicht zuschlägt, der will wirklich nichts.

Jedenfalls bin ich sehr beeindruckt und Vu sehr dankbar. Wäre schade um das gute Stück gewesen.

Neben dem kleinen Gecko ist jetzt auch noch ein großer Gecko eingezogen. Ich lass dann mal in der Nacht das Licht an, damit die Jungs was zu futtern kriegen.

Keylock & Big Brother

Keylock?

Die Franzosen hatten Probleme mit ihrer Zimmertür. Sie standen davor und die Tür war zu. „I didn´t lock it“ beteuerte Tristan wieder und wieder. Na sicher! Die Tür schließt sich von alleine ab. Natürlich kann auch das Schloss einfach seinen Geist aufgegeben haben. Alles möglich.

Wie in Köln schon zwei Mal mit Erfolg vollbracht wollte ich meine Panzerknackerkenntnisse einbringen und die Tür mit einer Plastikkarte öffnen. Das geht nämlich sehr gut und einfacher als man glaubt. Zuerst muss man allerdings die Karte vorbiegen. Dazu benötigt man eine vergleichbare Tür. Man lege die Karte einfach vor das Schloss und ziehe dann die Tür zu, damit sie schon die Form bekommt. Allerdings sollte man entschieden darauf achten dass noch jemand auf der anderen Seite der Tür steht. Ich hab mich nämlich gestern auf diese Weise dann auch ausgesperrt. Ganz schön dämlich. Das Gelächter war natürlich allseits groß. Nach 20min war aber zumindest ich wieder in meinem Zimmer, der Plastikkarte sei Dank.

Die Tür der Franzosen hat jedoch allen Versuchen Stand gehalten. Und heute morgen dann kamen Vietnamesen. Um zu helfen. Sie hatten eine ähnliche Idee wie ich, und so war dann auch die Zimmertür von Olli zu. Herrlich und beruhigend zugleich, dass man nicht nur spät abends, sondern auch früh morgens dämlich sein kann. Mit den Worten „Don´t you dare to touch my door!“ verließ ich die Ausgesperrten. Oli ist mittlerweile online und im Office, der Status der beiden verschlossenen Türen ist weiterhin unbekannt.

Big Brother?

Seit heute komme ich gar nicht mehr auf WordPress.com (zumindest von der Arbeit aus nicht). Da ich gerade etwas Leerlauf habe wollte ich aber mal nachgucken. Big Brother will nicht. Ich schon. Lösung? http://www.liveproxy.org/ Damit gehts ganz gut. Sogar schneller als sonst. Wenn das die Runde macht…

Vietnam, jeden Tag eine neue Katastrophe.


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