Wahnsinn, die Besucherzahlen rasen nur so davon. Und obwohl dieser Blog für Google und andere geöffnet ist – bislang ist noch keiner über eine Suchmaschine hier angekommen. Meine Leser sind also fleissig und heiss auf neues. Gut zu wissen. Hier wieder Stoff für Euch!
Erstmal Bilder vom European Food Festival als Nachtrag. Zuerst Benny von Ikea (natürlich ein Schwede) und Stefanie aus der Schweiz.

Im Hintergrund war die Bühne…

Von Dienstag bis Sonntag hatte ich Besuch aus Bangkok
und während der Woche ist bis auf arbeiten und abends Essen gehen nicht allzu viel passiert. Wobei, Joanna und Frank waren ja in Hanoi! Nur hab ich gar keine Fotos gemacht… Ich bin schon zu sehr hier angekommen und müde der Knipserei… Sie haben aber einige Fotos gemacht und ich setze große Stücke auf sie dass sie in ihrem Blog diese dann veröffentlichen. Samstag haben sie in Hanoi den TOEFL gemacht und abends gings gleich weiter nach Bangkok.
Wenn ein Sonntagmorgen so beginnt…

kann es ja nur gut werden. Also wieder ein kleiner Sonntagsausflug. Als erstes habe ich aber mein neues „Moto-Bye“ abgeholt!!! Um ein Viertel billiger im Monat, und auch nicht 40.000km gelaufen, sondern:

Wobei mir jetzt gerade auffällt – ich schau morgen nochmal auf den Tacho. Nicht dass der nicht geht und das Ding als Bratsch-Neu verliehen wird…
Es handelt sich dabei um eine Honda Wave…
…die in Deutschland unter dem Namen Innova 125 verkauft wird. Unterschied zur Vietnamesischen Variante? Ein G-Kat für 3 €.
Und anschließend haben wir uns das berühmte „Hanoi Hilton“ aka „Hoa Lo Prison“ angesehen. Berühmt u.a. deswegen, da Senator und Präsidentschaftskandidat John McCain dort ein paar Jahre in Gefangenschaft saß. Auf diese Gastfreundschaft ist man hier mitunter immer noch ein wenig stolz, wobei man eher stolz auf die Einladung ist, schließlich hat man ihn vom Himmel geholt und dann dort untergebracht. Ursprünglich von den Franzosen errichtet, diente es, je nach Regime, immer dem einen Zweck. Leute wegzusperren. Den Flyer von dem Gefängnis lege ich die Tage im Office mal auf den Scanner, bis dahin müssen die Fotos ausreichen.
So groß war das Gefängnis ursprünglich einmal. Aber einige Teile wurden abgerissen um für den Komplex von „Hanoi Towers“ Platz zu machen. Foto dazu folgt.










Unten links isser…



Wer beim Anblick dieser Folterinstrumente denkt, die Vietnamesen seien ganz schön fiese Jungs, der möge sich mal folgenden Spiegel-Artikel aus dem Jahre 1970 durchlesen. Da berichten US-Soldaten, was sie so alles im Vietnamkrieg gemacht haben. Aber Vorsicht! Das ist keine leichte Lektüre.
Natürlich gab es auch Einzelhaft.

Wobei bei weitem nicht so gemütlich wie in DE…


Und hier die Tracht, die John McCain trug, als er eincheckte.

Bei allem Komfort war aber dieses Gefängnis auch nicht ganz sicher.
Natürlich gibt es auch eine Ruhmeshalle mit Messing-Tafeln, auf denen die Namen aller Insassen aufgelistet sind…

Und selbst hierbei haben die Vietnamesen wieder einmal zukunftsorientiert gedacht, schließlich gibt es immer noch Platz auf der vorletzten Tafel, und eine Tafel ist noch ganz frei. Für alle Fälle!!

Der Rundgang endet in einem Art Gedenkgarten…

Wo man dann auch die Hanoi Towers sehen kann…

Danach ging es heim, Madame hat Schlüsselgewalt…

…packen…

Jetzt bin ich vom FLG wieder zurück, schreibe diese Zeilen und genieße ein köstliches Glas Vino Tinto aus Valencia. Muss auch mal sein.
Allseits einen schönen Restsonntag!


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